Tourismusminister Guido Wolf zu heutigen Übernachtungszahlen des Statistischen Landesamts für das erste Quartal 2020

Datum: 15.05.2020

Kurzbeschreibung: Wolf: „Nach weiteren Rekordwerten im Januar und Februar kam es im März wegen der Corona-Pandemie abrupt zum tiefsten Einbruch aller Zeiten.“

Tourismusminister Guido Wolf zu heutigen Übernachtungszahlen des Statistischen Landesamts für das erste Quartal 2020

Wolf: „Nach weiteren Rekordwerten im Januar und Februar kam es im März wegen der Corona-Pandemie abrupt zum tiefsten Einbruch aller Zeiten.“

Das Statistische Landesamt hat am heutigen Freitag (15. Mai) die Gäste- und Übernachtungszahlen für das erste Quartal 2020 in Baden-Württemberg bekanntgegeben. Nach nochmals erheblichen Steigerungen zu den Rekordwerten im Vorjahr in den Monaten Januar und Februar gab es einen drastischen Einbruch in Folge der Corona-Pandemie im März. Dazu sagte Tourismusminister Guido Wolf:

„Die Krise hat den Tourismus im Land mit voller Breitseite erwischt. Nach zunächst weiteren Rekordwerten im Januar und Februar kam es im März wegen der Corona-Pandemie abrupt zum tiefsten Einbruch aller Zeiten. Diese alarmierenden Zahlen zeigen, dass die Krise zahlreiche Betriebe in eine existenzbedrohende wirtschaftliche Lage gebracht hat. Für die Speisegastronomie gibt es mit den Öffnungen unter reduzierter Auslastung ab Montag eine erste Perspektive, ebenso wie für Ferienwohnungen und Campingplätze für Gäste, die sich selbst versorgen. Ab 29. Mai können die weiteren Beherbergungsbetriebe, insbesondere Hotels, sowie Freizeitparks und sonstige touristische Einrichtungen ihren Betrieb wiederaufnehmen. Nach unseren Rückmeldungen ziehen die Buchungen für den Sommer auch bereits wieder leicht an. Dennoch ist klar: Ohne wirtschaftliche Unterstützung werden im Tourismus zahlreiche Betriebe nicht überleben. Da braucht es weitere Hilfen, damit der Tourismus wieder zu der wirtschaftlichen Stütze für Baden-Württemberg wird, die er vor der Krise war.

Für Gastronomie und Hotellerie liegt ein fertiges Sofortprogramm auf dem Tisch. Es ist allen klar: In nächsten Schritten müssen zeitnah weitere Branchen folgen. Aber was jetzt auf den Weg gebracht werden kann, muss direkt auf den Weg gebracht werden. Wir können schnell tausenden Betroffenen in Gastronomie und Hotellerie unmittelbar helfen. Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an weiteren Maßnahmen für touristische Betriebe. Es ist jetzt nicht die Zeit, um einzelne Branchen gegeneinander auszuspielen.“

Hintergrund:

Bis zu Beginn der Corona-Krise verzeichnete der Tourismus in Baden-Württemberg neun Rekordjahre in Folge. Mehr als 390.000 Arbeitsplätze hängen von ihm ab, er sorgte zuletzt für ein jährliches Bruttoumsatzvolumen von mehr als 25 Milliarden Euro im Jahr in Baden-Württemberg. 2019 lag die Zahl der erfassten Übernachtungen im Land bei knapp 57,2 Millionen, was gegenüber 2018 noch eine Steigerung um 4,2 Prozent bedeutete.

Auf die heutige Pressemitteilung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg wird ergänzend verwiesen.

 

 



 

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