Präsident des Ellwanger Landgerichts Friedrich Unkel geht in den Ruhestand

Datum: 25.08.2020

Kurzbeschreibung: Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf: „Ruhig und immer an der Sache orientiert – das waren die Schlüssel zu seinem langjährigen Erfolg.“

Präsident des Ellwanger Landgerichts Friedrich Unkel geht in den Ruhestand

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf: „Ruhig und immer an der Sache orientiert – das waren die Schlüssel zu seinem langjährigen Erfolg.“

Präsident des Landgerichts Friedrich Unkel hat am 31. August 2020 nach rund 38 Jahren in der baden-württembergischen Justiz seinen letzten Arbeitstag als Präsident des Landgerichts Ellwangen. Mit ihm geht der dienstälteste Landgerichtspräsident im Bezirk des Oberlandesgerichts Stuttgart in den Ruhestand. 19 Jahre lang hat er „seinem“ Gericht vorgestanden.

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf sagte: „Mit Präsident Unkel geht eine aufrechte und absolut integre Präsidentenpersönlichkeit in den Ruhestand. Er wurde und wird nicht nur in seinem Gerichtsbezirk, sondern auch darüber hinaus in der baden-württembergischen Justiz für seine überaus verlässliche und effektive Arbeit geschätzt. Ruhig und immer an der Sache orientiert – das waren die Schlüssel zu seinem langjährigen Erfolg.“

Friedrich Unkel trat nach vorangegangener einjähriger Anwaltstätigkeit 1982 in den baden-württembergischen Justizdienst ein. Seine ersten Stationen waren die Staatsanwaltschaft Stuttgart, das Landgericht Stuttgart sowie das Amtsgericht Böblingen. 1988 wurde er erstmals an das Justizministerium Baden-Württemberg abgeordnet, bevor er nach der Wiedervereinigung ab Oktober 1990 in den Koordinierungsausschuss für den Aufbau des Landes Sachsen – Arbeitsstab Justiz – berufen wurde. Trotz seines noch jungen Alters übertrug ihm Justizminister a.D. Steffen Heitmann bereits ab November 1990 die Leitung der Strafrechtsabteilung des Sächsischen Staatsministerium der Justiz, die er bis Februar 1992 unter höchstem Arbeitseinsatz und mit großem Erfolg wahrnahm. Zurück in Baden-Württemberg war ihm von 1992 bis 1998 die Leitung des württembergischen Personalreferats im Ministerium für Justiz, Bundes- und Europaangelegenheiten übertragen. Danach oblag ihm die Führungsaufgabe als Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Ellwangen, bevor er am 1. August 2001 zum Präsidenten des Landgerichts Ellwangen ernannt wurde. Im Jahr 2009 hat ihn der baden-württembergische Landtag zum stellvertretenden Mitglied des Verfassungsgerichtshofs für das Land Baden-Württemberg gewählt und im Jahr 2018 für eine weitere Periode wiedergewählt.

Bildunterschrift (Foto frei verwendbar): Übergabe der Ruhestandsurkunde im Ministerium der Justiz und für Europa (von links): Ministerialdirektor Elmar Stein-bacher, Präsident des Landgerichts Friedrich Unkel, Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf, Präsidentin des Oberlandesgerichts Cornelia Horz.

 

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