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Olivia Reissenberger-Safadi ist neue Präsidentin des Sozialgerichts Karlsruhe

Datum: 01.06.2021

Kurzbeschreibung: Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges: „Olivia Reissenberger-Safadi verfügt über eine ausgezeichnete Kommunikations- und eine vorbildhafte Teamfähigkeit sowie Einfühlungsvermögen und zugleich Durchsetzungskraft. Daher ist sie ideal als Präsidentin geeignet.“

Die bisherige Vizepräsidentin des Sozialgerichts Freiburg, Olivia Reissenberger-Safadi, wechselt als Präsidentin nach Karlsruhe

Das Sozialgericht Karlsruhe hat eine neue Präsidentin: Die bisherige Vizepräsidentin des Sozialgerichts Freiburg, Olivia Reissenberger-Safadi, wechselt als Präsidentin nach Karlsruhe und führt das Sozialgericht nun als Nachfolgerin des langjährigen Präsidenten Michael Zimmermann, der in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten ist.

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges übergab der neuen Präsidentin im Ministerium in Stuttgart, unter anderem im Beisein von Bernd Mutschler, Präsident des Landessozialgerichts, die Ernennungsurkunde und gratulierte zur neuen Aufgabe.

Die neue Justizministerin sagt über die neue Präsidentin des Sozialgerichts Karlsruhe: „Olivia Reissenberger-Safadi hat bereits zahlreiche vielfältige Erfahrungen in der Justiz gesammelt und an großen Sozialgerichten bereits verantwortungsvolle Verwaltungsaufgaben übernommen. Sie verfügt über eine ausgezeichnete Kommunikations- und eine vorbildhafte Teamfähigkeit sowie Einfühlungsvermögen und zugleich Durchsetzungskraft. Daher ist sie ideal als Präsidentin geeignet.“

Weitere Informationen zu Olivia Reissenberger-Safadi:

Die gebürtige Berlinerin Olivia Reissenberger-Safadi absolvierte in der Bundeshauptstadt auch ihr Studium der Rechtwissenschaften und ihr Rechtsreferendariat. Nach dem Zweiten Juristischen Staatsexamen trat sie in den höheren Justizdienst des Landes Berlin ein und war dort an verschiedenen Stationen tätig, zunächst am Landgericht in einer großen Strafkammer, dann am Amtsgericht Tiergarten und anschließend am Verwaltungsgericht, von dem sie an die Berliner Senatsverwaltung für Justiz abgeordnet wurde.  Nach ihrer Eltern- und Familienzeit mit Umzug nach Baden-Württemberg wurde sie 2008 zunächst an das Sozialgericht Freiburg abgeordnet. Im selben Jahr wechselte sie an das Sozialgericht Karlsruhe. Nach ihrer erfolgreichen Erprobungsabordnung an das Landessozialgericht und einer weiteren Tätigkeit am Sozialgericht Karlsruhe wurde Olivia Reissenberger-Safadi 2014 zur Richterin am Landessozialgericht Baden-Württemberg ernannt. Im Februar 2016 wurde sie Vizepräsidentin des Sozialgerichts Mannheim. Seit Juli 2019 war Olivia Reissenberger-Safadi als Vizepräsidentin des Sozialgerichts Freiburg tätig. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.

Hintergrundinformationen zum Sozialgericht Karlsruhe:

Das Sozialgericht Karlsruhe ist eines von acht Sozialgerichten im Land. Neben Karlsruhe gibt es weitere Standorte in Freiburg, Heilbronn, Konstanz, Mannheim, Reutlingen, Stuttgart und Ulm. Die Sozialgerichte sind für Streitigkeiten auf dem Gebiet des Sozialrechts zuständig. Dazu zählen insbesondere Angelegenheiten der Renten-, Kranken-, Unfall-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, des Schwerbehindertenrechts, des Vertragsarztrechts und der Sozialhilfe, der Grundsicherung für Arbeitssuchende und nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Bildunterschrift: Übergabe der Ernennungsurkunde im Ministerium der Justiz und für Migration, coronabedingt mit Abstand (von links): Bernd Mutschler, Präsident des Landessozialgerichts, Olivia Reissenberger-Safadi, Ministerialdirektor Elmar Steinbacher, Amtschef des Ministeriums der Justiz und für Migration und ständiger Vertreter der Ministerin, Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges. (Foto frei verwendbar)

 

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