Navigation überspringen

Feierliche Amtseinführung der Präsidentin des Landgerichts Mosbach Jutta Kretz

Datum: 04.11.2021

Kurzbeschreibung: 
Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges: „Jutta Kretz ist zweifelsohne eine äußerst erfahrene Führungskraft, die sich über viele Jahre in der Position der Nummer eins bestens bewährt hat."

 
Feierliche Amtseinführung der Präsidentin des Landgerichts Mosbach Jutta Kretz

Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges: „Jutta Kretz ist zweifelsohne eine äußerst erfahrene Führungskraft, die sich über viele Jahre in der Position der Nummer eins bestens bewährt hat.“

Großer Dank an Amtsvorgänger Reiner Hettinger

Die Präsidentin des Landgerichts Mosbach, Jutta Kretz, ist zwar bereits seit rund vier Monaten in ihrem neuen Amt. Aufgrund der Pandemie konnte die feierliche Amtseinführung mit Verabschiedung des Amtsvorgängers Reiner Hettinger, wie sie in der baden-württembergischen Justiz üblich ist, jedoch erst am gestrigen Mittwoch (3. November 2021) im Auditorium Maximum der Dualen Hochschule in Mosbach stattfinden. Umso herzlicher fiel die offizielle Einführung der neuen Präsidentin durch Baden-Württembergs Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges aus.

Justizministerin Marion Gentges sagte: „Bereits in ihrem Einstellungsvermerk wird Jutta Kretz trefflich als sicher im Auftreten sowie ausgesprochen zupackend und dynamisch beschrieben. Wie wahr, muss man in der Rückschau sagen! Denn in der Folge hat sie den verheißungsvollen Eindruck aus dem Bewerbungsgespräch mehr als bestätigt.“

„Jutta Kretz gehört nicht nur fachlich zu den vielseitigsten Kolleginnen und Kollegen der baden-württembergischen Justiz. Sie verfügt über ein außerordentliches Talent für Führungs- und Organisationsaufgaben. Insgesamt blickt sie mittlerweile auf über stolze 15 Jahre Leitungsverantwortung zurück. Jutta Kretz ist damit zweifelsohne eine äußerst erfahrene Führungskraft, die sich über viele Jahre in der Position der Nummer eins bestens bewährt hat. Für die künftigen Herausforderungen in Ihrem neuen Amt ist sie also mit Sicherheit die richtige Frau.“

Ministerin Gentges verabschiedete Amtsvorgänger Reiner Hettinger und würdigte dessen herausragendes Engagement für die baden-württembergische Justiz: „Wenn man den Werdegang von Reiner Hettinger nachvollzieht, dann fällt sofort auf, dass das Landgericht Mosbach eine besondere Bedeutung in seinem facettenreichen Wirken hatte: Vor dem Antritt der Präsidentenstelle führte ihn sein Weg bereits drei Mal hierher. Das ist nur konsequent, wenn man bedenkt, dass er im Landgerichtsbezirk Mosbach geboren und aufgewachsen ist. Diese besondere Verbindung soll jedoch nicht über sein bewegtes Berufsleben hinwegtäuschen.“ 

„Reiner Hettinger hat als Spitzenjurist in allen denkbaren Bereichen, vom Amtsgericht bis hin zum – wie es damals hieß – Bundesministerium der Justiz, das seinerzeit seinen Sitz noch in Bonn hatte, überzeugt. Sein hohes berufliches Ethos und seine überobligationsmäßige Arbeit stets auf hohem Niveau ziehen sich durch seine gesamte, eindrucksvolle Laufbahn in der baden-württembergischen Justiz“, so die Ministerin. Als eines von zahlreichen Beispielen nannte Justizministerin Gentges die umfassende Sanierung und Modernisierung, die Reiner Hettinger als Präsident des Amtsgerichts Heilbronn umsetzte. Als Präsident des Landgerichts Mosbach verantwortete er unter anderem die zukunftsweisende Modernisierung des Sicherheitsbereichs.


Weitere Informationen zu Jutta Kretz:

Jutta Kretz stammt aus der Region Rhein-Neckar. Nach Studium und beiden juristischen Staatsexamen in Heidelberg trat sie 1991 in den höheren Justizdienst des Landes Baden-Württemberg ein. Ihre ersten Stationen waren das Amts- und Landgericht Heilbronn sowie die dortige Staatsanwaltschaft. 1994 wechselte sie als Richterin an das Amtsgericht Sinsheim, wo sie rund fünf Jahre als Richterin tätig war. Während der sich anschließenden gut drei Jahre als Richterin am Landgericht Heidelberg war Jutta Kretz Vorsitzende der Praktiker-Arbeitsgruppe „Freiwillige Gerichtsbarkeit“ bei der gemeinsamen Datenverarbeitungsstelle der Justiz beim Oberlandesgericht Karlsruhe. Nach ihrer erfolgreichen Erprobungsabordnung an das OLG Karlsruhe war die neue Präsidentin des Landgerichts Mosbach bereits von 2003 bis 2006 Vorsitzende Richterin dort. Von 2006 bis 2009 führte sie als Direktorin das Amtsgericht Sinsheim sowie seit August 2009 das Amtsgericht Heidelberg – das im Richterbereich größte Direktorenamtsgericht des Landes. Zudem ist Jutta Kretz Prüferin im Zweiten Juristischen Staatsexamen und durch Vorträge und Publikationen im Betreuungsrecht bekannt.

Weitere Informationen zu Reiner Hettinger:

Reiner Hettinger stammt aus Wertheim. Nach dem Jurastudium und dem juristischen Referendariat in Mannheim trat er 1987 in die baden-württembergische Justiz ein. Hier war er zunächst beim Amtsgericht Weinheim und im Anschluss beim Landgericht Mannheim tätig, bevor er 1989 an das Bundesjustizministerium in Bonn abgeordnet wurde. 1992 kehrte er als Richter am Landgericht Mosbach nach Baden-Württemberg zurück. Es folgten weitere zeitweilige Abordnungen, zunächst im Jahr 1996 an das Landgericht Dresden, 1997 dann an das Oberlandesgericht Karlsruhe. Nach einem zweiten „Abstecher“ an das Landgericht Mosbach ab 1998 wurde Hettinger im Jahr 2000 Richter am Oberlandesgericht in Stuttgart. Von dort kehrte er im Jahr 2004 als Vizepräsident an das Landgericht Mosbach zurück. 2010 übernahm er die Leitung des Amtsgerichts Heilbronn als dessen Präsident, bevor er im August 2015 zum Präsidenten des Landgerichts Mosbach ernannt wurde. Das Landgericht Mosbach führte er bis zum Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand.



 

Bildunterschrift (Foto Ministerium): Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges (Bildmitte) mit dem scheidenden Präsidenten Reiner Hettinger (Zweiter von links) und der neuen Präsidentin Jutta Kretz (Zweite von rechts; jeweils mit Ehegattin bzw. Ehegatte).

 

 

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie unter Datenschutz.