Festakt "Europa. Mehr als ein Friedensprojekt" am 22.09.2020

„Ich werde nicht müde, für ein Europa zu kämpfen, das Gemeinsamkeiten und nicht Unterschiede in den Blick nimmt.“

– Europaminister Guido Wolf MdL


Im Mai 2020 jährten sich mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren und der Unterzeichnung der Schuman-Erklärung vor 70 Jahren zwei der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Europäischen Einigung. Anlässlich dieser beiden Jubiläen feierte Europaminister Guido Wolf MdL beim Festakt „Europa. Mehr als ein Friedensprojekt“ mit den Gästen im Weißen Saal und per Livestream über sieben Jahrzehnte Frieden in Europa.

Dass dieser Frieden nicht selbstverständlich und doch so wichtig für ein geeintes und starkes Europa ist, wird gerade in diesen Zeiten wieder deutlich. Minister Wolf rief in seiner Begrüßungsrede dazu auf, mutig und mit Zuversicht nach vorne zu schauen und die enorme Leistung der Europäischen Union für Frieden, Freiheit und Wohlstand zu würdigen. Aus diesem Grund stand beim Festakt das Gemeinsame, das Verbindende im Mittelpunkt. „Nur gemeinsam werden wir unser Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bewahren können. Stellen wir das Gemeinsame, das Verbindende, über das Trennende!“ betonte Minister Wolf in seiner Ansprache.

Auch die anschließende Podiumsdiskussion stand ganz unter diesem Motto. Als Podiumsgäste um Moderatorin Hendrike Brenninkmeyer (SWR) beleuchteten Dr. Sebastian Dörfler (Haus der Geschichte), Dominik Kuhn (Voice Artist „Dodokay“), Felix Neumann („Zweierpasch“), Prof. Dr. Severin-Barboutie (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Oliver Wasem (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.) das Thema Frieden aus ihren jeweiligen Blinkwinkeln und Fachbereichen.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Zweierpasch, einer deutsch-französischen Band, Bildungsinitiative und Preisträger des „Adenauer-de Gaulle-Preises aus dem Jahr 2018. Mit ihrem „World HipHop“ – poetisch-politische Rap-Texte auf Deutsch und Französisch, vereint mit Reggae-Rhythmen auf Trompete, Gitarre und Cajon – brachten sie gute Laune in den Weißen Saal, aber auch die Gäste zum Nachdenken.



Fotos: Steffen Schmid

 

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen erhalten Sie unter Datenschutz.