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Weltfrauentag 2022

Datum: 08.03.2022

Kurzbeschreibung: 
Justizministerin Marion Gentges: „Es freut mich sehr, dass der Anteil an Frauen im höheren Dienst bei den Staatsanwaltschaften und ordentlichen Gerichten erstmals in der Geschichte der baden- württembergischen Justiz überwiegt. In den vergangenen Jahren haben wir größte Anstrengungen unternommen im Bereich Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Durchsetzung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Dies trägt nun Früchte.“

Erstmals liegt der Anteil an Frauen bei den Staatsanwaltschaften und ordentlichen Gerichtsbarkeiten in der baden-württembergischen Justiz über 50 Prozent. Das gab Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges anlässlich des Internationalen Frauentag am 08. März 2022 bekannt. Der Anteil liegt nun bei 51 Prozent. Während im vergangenen Jahr der Anteil an Frauen und Männern schon ausgewogen war, zeigt die jüngste Erhebung, dass von insgesamt rund 2500 Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie Richterinnen und Richtern rund 1300 Frauen sind. Damit überwiegt der Frauenanteil in diesem Bereich erstmals in der Geschichte der baden-württembergischen Justiz. Erfreulich ist auch, dass immer mehr Beförderungs- und Führungsämter in der Justiz mit Frauen besetzt werden. 
Allein innerhalb eines Jahres wuchs der Frauenanteil bei den Staatsanwaltschaften in R3- Beförderungsämtern von 17 Prozent (Stichtag 30. Juni 2020) auf 22 Prozent (Stichtag 30. Juni 2021) an. In der ordentlichen Gerichtsbarkeit beträgt der aktuelle Frauenanteil auf R3- Positionen 22 Prozent im Vergleich zu 19 Prozent im vergangenen Jahr.

Baden-Württembergs Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges sagte: „Die baden-württembergische Justiz ist ein familienfreundlicher und flexibler Arbeitgeber. Mit der Einführung der eAkte und der Digitalisierung des Arbeitsplatzes –etwa mit Webex- oder Skype for Business Lizenzen- haben wir unseren Beschäftigten ein Arbeiten außerhalb der Dienststelle ermöglicht. 

Das Ministerium für Justiz und Migration hat Ende vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Landesrichter- und Staatsanwaltsrat sowie dem Hauptpersonalrat Dienstvereinbarungen zum Arbeiten im Homeoffice in der baden-württembergischen Justiz unterzeichnet. Mit den Vereinbarungen haben die Beschäftigen der Justiz auch für die Zeit nach der Pandemie Planungssicherheit. Sie schreiben justizweit eine Tätigkeit außerhalb der Dienststelle, neben der Tätigkeit im Büro, als Bestandteil einer modernen und flexiblen Arbeitswelt fest. Mit den Vereinbarungen stärkt die Justiz ihre Position als attraktiver, moderner und familienfreundlicher Arbeitgeber. Darüber hinaus fördert das Ministerium der Justiz und für Migration den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kleinkinder mit Modellprojekten zur Kindertagesbetreuung in Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen, Freiburg, Heilbronn, Heidelberg, Bruchsal, Rottweil und Mannheim. Insgesamt gibt es derzeit rund 200 Betreuungsplätze für die Beschäftigten der Justiz im Land. „Wir werden uns hierauf aber nicht ausruhen, sondern versuchen, noch besser zu werden- für eine noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern“, so Baden-Württembergs Ministerin der Justiz und für Migration Marion Gentges. 

Hintergrundinformation: 

Das Ministerium der Justiz und für Migration ist als oberste Landesbehörde zuständig für die sachliche und personelle Ausstattung sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen der baden- württembergischen Justiz und ihrer mehr als 20.000 Beschäftigen. Dem Ministerium obliegt insbesondere die oberste Dienstaufsicht über Gerichte, Staatsanwaltschaften und Justizvollzugseinrichtungen. 

 

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