Tourismusminister Guido Wolf zieht Bilanz des Tourismusjahrs 2017: Fast eine Million Übernachtungen mehr als in 2016

Datum: 16.02.2018

Kurzbeschreibung:  Guido Wolf: „Gemeinsam haben wir alle der Erfolgsgeschichte des Tourismus im Land ein weiteres Kapitel hinzugefügt.“

Der auch für Tourismus zuständige Minister der Justiz und für Europa, Guido Wolf, hat am heutigen Freitag (16. Februar 2018) mit der Präsidentin des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg, Dr. Carmina Brenner, und dem Geschäftsführer der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW), Andreas Braun, eine Bilanz des Tourismusjahrs 2017 gezogen. Diese ist überaus erfreulich ausgefallen.

 

Wolf sagte: „Gemeinsam haben wir alle der Erfolgsgeschichte des Tourismus im Land ein weiteres Kapitel hinzugefügt. 2017 war das siebte Rekordjahr in Folge. Die Zahl der Übernachtungen im Land ist um fast eine Million auf nahezu 53 Millionen angestiegen. Das entspricht einem Plus von 1,7 Prozent. Bei den Ankünften können wir uns sogar über einen Zuwachs von 3,1 Prozent auf mehr als 21,5 Millionen freuen.“

 

Wolf dankte den Unternehmern, Mitarbeitern und Verbänden des Tourismusgewerbes: „Ihrem Einsatz, Ihrer Begeisterung und Ihrer Gastfreundschaft haben wir diese hervorragenden Zahlen zu verdanken.“

 

Andreas Braun wagte unter Hinweis auf die überaus positive Urlaubsstimmung im In- und Ausland eine Prognose für die Entwicklung des Tourismusgewerbes im laufenden Jahr: „Die Reiselust ist aktuell so groß wie lange nicht, darauf deuten alle relevanten Studien und Umfragen hin. Wir dürfen also optimistisch sein, dass auch 2018 wieder mehr Reisende zu uns nach Baden-Württemberg kommen.“ Um Lust auf einen Urlaub im Land zu wecken, solle in diesem Jahr der Ruf Baden-Württembergs als gastronomisches Genießerland weiter gestärkt werden.

 

Zur Zukunft des Tourismusgewerbes sagte Wolf: „Megathemen wie die Digitalisierung und der demographische Wandel stellen auch das Tourismusgewerbe vor immer neue Herausforderungen und Chancen.“ Auf diese Herausforderungen müsse auch die Politik reagieren: „Die Politik muss hier am Ball bleiben. Mit neuen Ideen und Konzepten, aber auch mit den nötigen Mitteln, müssen wir einen Beitrag leisten, damit der Tourismus im Land auf Erfolgskurs bleibt. Mit der Erhöhung der Mittel für das Tourismusinfrastrukturprogramm, aber auch mit dem unlängst ausgelobten Digitalisierungswettbewerb sind wir hier auf einem guten Weg.“

 

Guido Wolf weiter: „Die immer schnelleren Veränderungen im Tourismusgewerbe verlangen immer neue Antworten. Wir müssen versuchen, diese Veränderungen vorherzusehen und schon heute die Antworten für die Herausforderungen von morgen zu finden.“

 

Dabei, so Wolf, komme der Fortentwicklung der Tourismuskonzeption des Landes eine besondere Bedeutung zu: „Mit der Tourismuskonzeption wollen wir den touristischen Leistungsträgern den strukturellen Rahmen für einen zukunftsorientierten Tourismus aufzeigen.“ Umso wichtiger sei es, neben dem Expertenwissen auch das Fachwissen der Tourismusakteure bei der Erarbeitung der Tourismuskonzeption einzubinden: „Ich freue mich, dass der Prozess zur gemeinsamen Erarbeitung der neuen Tourismuskonzeption gerade vor einigen Tagen angelaufen ist.“

Spitzenreiter bei den Übernachtungszuwächsen in den Regionen waren mit überdurchschnittlichen Raten das Nördliche Baden-Württemberg (+3,1 Prozent), die Schwäbische Alb (+3,0 Prozent) und die Region Stuttgart (+2,4 Prozent).

 

Ankünfte und Übernachtungen in Baden-Württemberg 2017:

 

 

Anzahl (rd.)

Veränderung zum Vorjahr in Prozent

Ankünfte

21 627 700

+3,1

davon Ausland

5 079 000

+3,0

Übernachtungen

52 932 500

+1,7

davon Ausland

11 398 100

+1,7

 

 

Statistik der Ankünfte und Übernachtungen der Gäste in Beherbergungsstätten nach Reisegebieten:

 

Reisegebiet:

 

Anzahl (rd).


Veränderung in Prozent

Schwarzwald

 Ankünfte

Übernachtungen

 

8 312 700

21 688 500

 

+2,4

+0,7

Nördliches BW

Ankünfte

Übernachtungen

 

3 986 900

9 252 400

 

+4,2

+3,1

Region Stuttgart

Ankünfte

Übernachtungen

 

4 398 500

8 782 500

 

+2,8

+2,4

Schwäbische Alb

Ankünfte

Übernachtungen

 

2 171 000

4 550 600

 

+5,5

+3,0

Württemberg.Allgäu- Oberschwaben

Ankünfte

Übernachtungen

 

 

780 000

2 886 800

 

 

-0,6

+0,0

Bodensee

Ankünfte

Übernachtungen

 

1 776 600

5 149 400

 

+3,1

+1,9

Hegau

Ankünfte

Übernachtungen

 

201 900

622 300

 

+6,3

+5,1

 

Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

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